Motorrad

Motorradfahren – ein Lebensgefühl der Freiheit

Als ich um die 20 war, hatte ich eine ‘97er Suzuki GSX-600F. Gekauft habe ich sie noch als eine auf 34PS gedrosselte Maschine, da ich selbst noch den 1A Führerschein hatte. Als ich jedoch nach 2 Jahren Führerschein die Klasse 1 bekommen hatte, habe ich sie natürlich entdrosseln lassen und so volle 86PS genossen. Für mich war das damals eine noch nie gemachte Erfahrung. Ab etwa 7000U/min entfaltet diese Maschine volle Kraft bis etwa 10.000U/min. Ab da gehts blitzschnell auf die 12.000 U/min zu, wo der rote Bereich anfängt. Bei ca. 230km/h ist jedoch Schluss, was aber mehr als ausreicht.
Die Maschine lässt sich gut und gemütlich fahren. Etwas nervend ist das mangelnde Drehmoment. Möchte man im 6.Gang zum Überholen ansetzen, so sollte man sich auf die Beschleunigung eines Autos einstellen (=viel Überholzeit einplanen). Möchte man dagegen zügig überholen, so muss man min. 1 Gang, am besten jedoch 2 Gänge, herunter schalten, damit der Motor über 7.000U/min dreht. Erst dann kann man schnell und sicher überholen.

Da ich mich entschlossen habe ein Studium zu beginnen, war keine Zeit und auch kein Geld für die Maschine mehr übrig. Daher habe ich sie verkauft und habe seitdem keine andere Maschine besessen. Es bleibt jedoch mein Traum wieder ein Motorrad zu haben und es ist auch mein Traum einen ausgiebigen Motorradurlaub in Irland zu machen. Denn Motorradfahren ist ein Lebensgefühl, ein Gefühl von Freiheit, dass nur diejenigen zu schätzen wissen, die mal selbst Motorrad gefahren sind.

GSX-600F
GSX-600F

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