DB-Streik: Zu früh gefreut; noch keine Einigung

„Ende Januar hatten sich GDL und Bahn nach einem monatelangen Tarifkonflikt im Grundsatz geeinigt. Der formale Abschluss scheiterte vor einigen Tagen jedoch daran, dass sich beide Seiten nicht über den von der Bahn geforderten Grundlagentarifvertrag einigen konnten. Die GDL wirft dem Konzern vor, damit den eigenständigen Tarifvertrag ad absurdum zu führen. Die GDL-Konkurrenten Transnet und GDBA beanspruchen inzwischen, selbst über einen Lokführertarifvertrag zu verhandeln.“ (Spiegel.de)

Tja, da kann man nur sagen: „Zu früh gefreut“. Die Bahn wollte anscheinend nur die Gemüter beruhigen und etwas Zeit ins Land vergehen lassen (nach dem Motto: „Zeit heilt alle Wunden“). Die GDL lässt sich dadurch aber nicht beeindrucken und kämpft weiter für den eigenständigen Tarifvertrag und der safigen Lohnerhöhung, die aber schon beschlossen sein durfte.
Wie immer, auch hier bleibt es abzuwarten was weiter passiert.

~ von D! am März 9, 2008.

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