Tag 28-31: Magnetic Island
Die ersten Tage auf der Insel haben wir nicht groß verplant uns wollten einfach nur die Ruhe, der Strand, den Ocean und die Sonne genießen. Entsprechend haben wir nur den nächsten Supermarkt ausfindig gemacht und Großeinkäufe für die nächsten Tage gestartet. Wäre die Sonne hier nicht so stark, so hätte ich mir auch keinen Sonnenbrand geholt – trotz Sonnenkreme mit LSF 30+ und regelmäßigem einkremen. Man merkt schon, dass die Sonne hier kompromisslos ist. Schaut man mittags hinauf zum Himmel, so sieht man die Sonne nahezu im 90° Winkel auf die Erde scheinen. Wer jetzt in der Sonne liegt ist selbst schuld. Ohne Hut, Sonnenkreme und Sonnenbrille ist hier jeder verloren und holt sich entsprechend einen Sonnenbrand oder erleidet eine Überhitzung der Körpers. Schön ist hier der Abend bzw. die Nacht: da es in unmittelbarer Umgebung keine Großstädte gibt und es daher kein Streulicht gibt, sieht man hier wunderbar den Sternenhimmel. Besonder interessant für uns Europäer ist der Southern Cross – eine Sternenanordnung in Form eines Kreuzes – den es nur von der südlichen Halbkugel zu sehen gibt. Ansonsten genießen wir den Ocean, die Sonne und die Ruhe und lesen Bücher :-)
Achja, eines hat uns die Nacht doch noch unangenehm gemacht: kleine fiese Ameisen, die noch kleiner als unsere Fruchtfliegen sind. Sie sind so klein, dass man sie nicht spürt, wenn sie auf einem rumkrabbeln. Entsprechend habe ich dies nachts nicht bemerkt, was ich umso mehr am nächsten morgen gemerkt habe, als ich voll von kleinen roten Punkten war, die auch noch unangenehm gejuckt haben. Es ist schon bemerkenswert wie viele Sorten von Ameisen es hier gibt. Ich als totaler Laie kann sie daher nur beschreiben. Von klein bis groß über rote, grüne und schwarze Ameisen – man findet hier alles. Manche davon können auf für den Menschen gefährlich werden, aber ich weiß (noch) nicht welche davon es sind. Bis dahin muss ich hoffen, dass alles gut geht.

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